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Seit 50 Jahren in guten Händen

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Schweißarbeiten am Oberdeck. Foto: L. Rosbach © Uni­ver­si­tät zu Köln

Aus zwei alten Rheinschiffen wurde 1953 ein Bootshaus von 60m Länge und 11m Breite gebaut. Die „Baden 24“, Baujahr 1885, bildet heute den Vorderteil und die „Desdemona", Baujahr 1912, das Heck.

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Bootshaus auf dem Trockendock der Schiffsweft Deutz. Foto: A. Kureck © Uni­ver­si­tät zu Köln

Nach Re­pa­ra­tu­ren in den Jah­ren 1955 und 1972 wurde 2002 eine Ge­ne­ral­über­ho­lung des Schiffs­rump­fes mit Dopp­lung der ur­sprüng­lich ge­nie­te­ten Stahl­plat­ten auf der Köl­ner Schiffs­werft Deutz vor­ge­nom­men.

Bootswart Weicht

Bootswart M. Weicht. .© Uni­ver­si­tät zu Köln

Da das Bootshaus als „schwimmende Anlage“ ständig unter Aufsicht stehen muss, wohnt immer ein Bootswart an Bord. Er ist für den technischen Betrieb zuständig.

Seit April 2006 hat Herr Weicht die Aufsicht über das Bootshaus und führt zusammen mit den Handwerkern der Universität anstehende Modernisierungsarbeiten durch.

 

 

Bootswart Rosbach

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  • Lothar Rosbach. Foto: A. Kureck. © Uni­ver­si­tät zu Köln
  • Bootsbau in der Werkstatt von Herrn Rosbach. Foto: L.Rosbach.© Uni­ver­si­tät zu Köln

Von 1954 an wohnte Herr Rosbach mit seiner Familie auf dem Bootshaus. Als gelernter Bootsbauer baute er über 5 Jahrzehnte hinweg in der Werkstatt des Bootshauses mehr als 30 Ruderboote, Dreier, Vierer und Achter, für die Kölner Ruderriegen. Bis ins Rentenalter schaute er als Bootswart nach dem Rechten, verlegte das Schiff bei Hochwasser und kümmerte sich um die Fließwasserlabore.